Umweltschutz

Kaum ein Wirtschaftszweig kann bei der Produktion heute auf recycelte Rohstoffe verzichten. Sekundär-Rohstoffe zu verwenden, bedeutet für die Industrie, Energie und Rohmaterial zu sparen und damit aktiv und nachhaltig zum Umweltschutz beizutragen.
Zudem sind Sekundärrohstoffe in einem Land wie Deutschland, in dem es nur geringe Vorkommen an Bodenschätzen gibt, eine wichtige einheimische Rohstoffquelle.
Ein weiterer Vorteil: Die Kosten von Sekundär-Rohstoffen betragen oft nur einen Bruchteil der Herstellungskosten aus Erzen oder Rohöl. Beispielsweise muss man für Recycling-Aluminium nur etwa ein Zehntel so viel Energie aufwenden wie für die Neugewinnung aus Bauxit. Bei der Stahlproduktion spielt Recycling ebenfalls eine große Rolle: Hier wird Schrott schon seit vielen Jahren als Rohstoff eingesetzt, heute beträgt sein Anteil bei verschiedenen Stahlproduzenten schon bis zu 50 Prozent.
Anhand solcher Zahlen wird deutlich, dass Recycling nicht nur ökologisch, sondern im zunehmenden Maße auch ökonomisch sehr sinnvoll ist.
